Sehenswürdigkeiten

Ausflugsziele im naheliegenden Hinterland:
Lieber Gast,
wir freuen uns sehr, Ihnen durch unsere Homepage wertvolle und inhaltsreiche Information zu Verfügung zu stellen.
Für Sie haben wir schöne Fotos aus der Region zusammengestellt.
Regelmäßig posten wir weitere Eindrücke und Laufendes auf unsere Facebook Seite – schauen sie doch auch dort hinein!
Das Hinterland Primorskos ist durch kleine Dörfer und die Wälder des Strandja-Gebirge geprägt.

Sehen Sie einige Freizeitideen auch unter:
Where to go & what to see
Primorsko Fotos

Das Strandja-Gebirge ist eine Gebirgskette
, die sich parallel zur südwestlichen Meeresküste Bulgariens ausbreitet.
Das Gebirge ist nicht hoch, jedoch verfügt es über eine herrliche Landschaft und zeichnet sich durch eine ausgezeichnete Naturschönheit aus. Seine bewaldeten Hänge bilden kleine malerische Felsbuchten an der Meeresküste. Grosse Flächen des Gebirges sind mir verschiedenen Pflanzenarten und Laubbäumen, vor allem Buche und Eiche, bewachsen.
Im ganzen Land, allein hier trifft man solche Vertreter der südlichen Pflanzenweld – wilde Oliven, Feigen, Platanien, Loorberbaum, Zypressen und Buxus an. Das Gebiet ist ebenfalls reich an wilden Pflanzen und Heilpflanzen, die in der Pharmazie und Volksmedizin breite Anwendung finden. Viele davon sind im Roten Buch der geschützen Pflanzen und Tierarten registriert.
Die heimische Tierwelt ist mit einer Vielfalt von Arten vertreten.
Das Strandja-Gebirge beheimatet verschiedene Arten Rotwild, Wildschweine, Hasen, Wildkatzen, Schakale und Füchse.
Die Hauptflugwege vieler Wandervögel verlaufen hier und jedes Frühjahr und Herbst überfliegen tausende Störche, Kraniche, Pelikane und Adler diese Gebiete.

Das Naturschutzgebiet Poda, nahe Burgas, ist mit seiner erhaltener Naturvielfalt in 100ha von internationaler Bedeutung.
Nördlich von Primorsko befindet sich das einmalige Reservat “Ropotamo” – ein Heim und Brutstätte für tausende Wildenten, Gänse, Fischreier u.a.
Das Reservat bietet einen herrlichen Anbllick: Wälder, Sumpfgebiete und Lagunen bewachsen mit Seerosen und bewohnt von einer vilefalt Wald – und Wasserbewohner, wie z.B. Wasser – und Landschildkröten, Schlangen und Fische. In den Dünen wächst die vom Aussterben bedrohte Sandlilie. Hier wachsen seltene, geschützte, endemische Pflanzenarten.
Der 48,5km lange Ropotamo – Fluss ist ein wichtiger Teil dieser abwechslungsreichen Landschaft. Seine Ufer sind dicht mit wilden und seltenen Pflanzen bewachsen. Viele von ihnen sind im “Roten Buch” der geschützten Pflanzenarten eingetragen. An verschiedenen Stellen trifft man Seerosen, Lianen und Klematis an. Man bekommt das Gefühl, sich in einem Dschungel zu befinden. Der Fluss ist aussgesprochen fischreich.

Ab der Brücke ist der Fluss mit kleinen Booten befahrbar
.
Die Wasserlilie, Schlangen und Frösche sind im naheliegenden Reservat “Arkutino” zu besichtigen. Im etwas versteckt liegenden See, zu dem ein Parkplatz neben der Strasse nach Sozopol gehört, wurde ein Steg in den See hinein gebaut. Dadurch haben Sie die Chance, die unberührte Natur zu bewundern.

Geschichte und Erbe:
Zahlreiche archäologische Funde im ganzen Strandzha Gebirge zeugen von einer alten Megalithkultur. Das Gebirge ist von Ruinen thrakischer, römischer, altgriechischer und angeblich ägyptischer Herkunft übersäht.
Einer Legende nach, die unter den Einheimischen stark verbreitet ist, soll im Gebirge eine ägyptische Prinzessin begraben sein.

Die Strandzha ist auch die Heimat der Feuertänzer Nestinari in Bulgarien.
Im Dorf Balgari findet am 3 Juni jährlich das Fest zu Ehren der Heiligen Konstantin und Elena statt.
Die Region Strandzha ist heute berühmt für ihre wunderschöne Natur mit vielen malerischen alten Dörfern und Wildnis. Viele Stellen zeugen von der wechselhaften und reichen Geschichte der Region.
Wenn Sie zum südöstlichsten Teil von Bulgarien oder entlang der Seeküste vorangehen, erhalten Sie bald ein Gefühl in das leichte Umarmen des Strandzhagebirges zu kommen.
In weniger als eine Stunde sind Sie im Herzen des nationalen Parks Strandzha, des größten und einer der exotischsten Naturparks in Bulgarien.
Er umfasst die Gegend von Strandzhas Meerküste bis in ihrer Mitte.
Die geschützten Gegenden schliessen Naturreservate, geschützte Regionen, natürliche Denkmäler und historische Stätte mit ein.

Das Gebiet des Strandja-Gebirges
ist in ethnographischer und geschichtlicher Hinsicht sehr interessant:
Viele Legenden und Volkslieder erzählen Geschichten über das Gebirge und seine Bewohner, deren Bräuche und Traditionen einzigartig und voll Originalität sind.
Im Inneren des Gebirges sind noch Reste mittelalterlicher Klöster zu finden.
Das weisse Blütenmeer der Maiglöckchen plantage (6km) lässt während der Blütezeit den Atem stocken. Maiglökchen liefern den wichtigsten Stoff bei der Produktion des Imfstoffs gegen Kinderlähmung.

Im Dorf Yasna Polyana (12km) sind vor allem in den Nebenstrassen alte regiontypische Häuser zu sehen, sowie eine Dauerausstellung ueber Lew Tolstoj (er schrieb den Roman Ana Karenina), dessen Ideennachfolger sich hier in einer Kolonie im 19Jh. niederliessen. Im Dorf wird jährlich ab Mitte Juli ein Symposium der Holzbearbeitungskunst organisiert.
Für wahre Kakteenfreunde geht es nach Velika (15km).Der Weg zum Haus mit der Privatsammlung ist beschildert. Die Dorfkirche sollte man sich auch anschauen.

Ein original erhaltender Teil des lokalen Erbes ist im kleinen Dorf Brashlyan ersichtlich. Es befindet sich zwichen den Orten Zvezdetz und Malko Tarnowo. Früher ist es ein lokales Zentrum der Schafproduktion gewesen, jetzt zählt seine Bevölkerung knapp 80 Personen. Dieses Dorf beherbergt authentische Häuser aus dem 18Jh, darunter eine Zellenschule, Kirche und Kapellen, ethnographisches Museum und ca. 80 weitere Objekte. Heute steht das Dorf unter Denkmalschutz.
Das mit nur ca. 300 Einwohner bevölkerte Dorf Balgari ist das einzige in der Stradzha Region unter dem Status “Folklore-Reservat”. Hier ist der heidnische Brauch Feuertanz beheimatet. Genau am 03.06. laufen Gläubige, nachdem sie sich durch Gebete in religiösem Trance versteigern, barfuss über brennende Glut. Ende Juli und Anfang August finden Dorffeste statt bei denen dieser Brauch ebenso vorgeführt wird.

Golyamo Bukovo ist ein ca. 150 Jahre altes Dorf. Es befindet sich entlang des Flusses Fakijska. Das einzige aktive Kloster in der Strandzha Region befindet sich in der Nähe. Seit 1990 wird das 1887 gegruendete Kloster schrittweise rennauviert und zieht Gläubige sowie Besucher an.
Die Stadt Malko Tarnowo liegt in unmittelbarer Nähe der bulgarisch-türkischen Grenze. Sie liegt im bulgarischen Teil des Strandzha -Gebirges. Die Stadt liegt mitten im Reservat “Witanowo” des Naturparks Strandscha, auf einer ehemaligen thrakischen Siedlung und eine römischen Wegestation gewesen. Die heutige Stadt ist Ende des 17./Anfang des 18. Jh. entstanden. In der Region wurde der Marmorabbau betrieben. So stammt der Marmor des istanbuler Dolmabahçe-Palastes aus der Region um Malko Tarnowo. Aus neuerer Zeit ist die orthodoxe Kirche, die im Stadtzentrum von Malko Tarnowo liegt. Sie wurde an der Stelle einer älteren Kirche aus dem Jahre 1754 erbaut. In der Stadt und der Umgebung sind mehrere Überreste (Ruinen) von alten Kirchen verstreut.
In der Stadt gibt es ein sehenswertes Museum, das mit seinen fünf Ausstellungen auf drei Häusern aus der Periode der Bulgarischen Wiedergeburt verteilt ist: archäologisches, naturwissenschaftliches Museum, neue und neuste Geschichte, Ikonenmalerei, Ethnografie.